Erstellung des 4. Saarländischen Kinder- und Jugendberichts bzw. Erstellung des 2. Kinder- und Jugendberichts Rheinland-Pfalz

Laufzeiten: 12/2011 bis 07/2014 bzw. 03/2013 bis 06/2014
Reichweite: landesweit, Saarland bzw. Rheinland-Pfalz

Zuwendungsgeber: Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie Saarland bzw. Ministerium für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen Rheinland-Pfalz

Projektpartner in Rheinland-Pfalz: Universität Koblenz-Landau, Universität Trier

Inhalte/Schwerpunkte:
Mit den Kinder- und Jugendberichten unterrichten die Landesregierungen den Landtag einmal in der Legislaturperiode über die wichtigsten Tendenzen in der Kinder- und Jugendpolitik im Lande. Dabei werden allgemeine Rahmenbedingungen junger Menschen ebenso berücksichtigt wie laufende und beabsichtigte landespolitische Maßnahmen und Zielsetzungen sowie die Leistungen für Kinder und Jugendliche.

Saarland: Der vierte Bericht bezieht unter dem Titel „Neue Familialität als Herausforderung für die Kinder- und Jugendhilfe“ die strukturellen Veränderungen in den Lebens- und Aufwachsensbedingungen von jungen Menschen sowie die veränderten Anforderungen an und Konstellationen von Familien auf das, was die Kinder- und Jugendhilfe vorhalten und leisten soll. Eine Lenkungsgruppe begleitet und steuert die Erstellung des Berichtes, daneben wird themenspezifisch Sachverstand innerhalb von ExpertInnenworkshops eingeholt.

RLP: Im Rahmen des ersten rheinland-pfälzischen Kinder- und Jugendberichts wurde erstmals in Deutschland der theoretische Ansatz des Child Well-being konkret für eine fachpolitische Berichterstattung in einem Bundesland operationalisiert. Im zweiten Bericht stehen die kritische Prüfung und Weiterentwicklung des Indikatorenkonzeptes um Selbstauskünfte von Kindern und Jugendlichen im Fokus, um die regionale Bewertung von Lebensqualität und Entwicklungschancen junger Menschen zu verbessern. Inhaltlich bildet die Lebensphase Jugend den Schwerpunkt – hier vor allem die Bedeutung und der Stellenwert von Angeboten und Strukturen der Jugend(verbands-)arbeit. Die Berichterstellung wird von einer Steuerungsgruppe begleitet. Einen weiteren empirischen Zugang bilden „Hearings“, in denen Expert_innen zu den Themenschwerpunkten "Jugend" und darauf bezogenen "Leistungsfeldern der Kinder- und Jugendhilfe" befragt und angehört werden.

Der vierte Kinder- und Jugendbericht für das Saarland ist hier abrufbar.

Der zweite Kinder- und Jugendbericht Rheinland-Pfalz ist hier abrufbar.