Evaluation der Umsetzung des § 8a SGB VIII in der Praxis der Jugendämter in Rheinland-Pfalz

Zentrale Aufgabe der öffentlichen Kinder- und Jugendhilfe ist die Sicherstellung eines qualifizierten Schutzes von Kindern und Jugendlichen vor Gefahren für ihr Wohl. Im Zusammenhang mit tragischen Fällen von Kindstötungen wird seit nunmehr fünf Jahren auf fachlicher und fachpolitischer Ebene verstärkt darüber diskutiert, wie ein verbesserter Kinderschutz aussehen kann.

Ohne eine systematische Datengrundlage können die Auswirkungen der Kinderschutzdebatte nicht ausgewertet und im Sinne von Entwicklungsperspektiven für die Jugendämter erarbeitet werden. Die Überzeugung, dass eine systematische Kenntnis der fachlichen Praxis im Umgang mit Meldungen nach § 8a SGB VIII die zentrale Voraussetzung dafür darstellt, die eigene Kinderschutzarbeit fachlich adäquat weiterentwickeln zu können, ist Ausgangspunkt für die Evaluation der Meldungen gem. § 8a SGB VIII in den rheinland-pfälzischen Jugendämtern, die federführend von den Jugendämtern und dem MIFKJF initiiert wurde.

Die landesweiten Berichte haben es zum Ziel, mittels einer validen Datenbasis zum Meldeverfahren gem. § 8a SGB VIII in Rheinland-Pfalz zur Erhellung des "Dunkelfelds" über einen zentralen Bereich der Kinder- und Jugendhilfe beizutragen.

Bislang liegen fünf Berichte vor, die hier heruntergeladen werden können: