Integration im Querschnitt. Innovative Organisations- und Kooperationsmodelle (InQ)

Laufzeit: 11/2020 bis 09/2022

Reichweite: Niedersachsen und Rheinland-Pfalz

Zuwendungsgeber: Das Projekt wird finanziert

  • aus dem Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) der Europäischen Union
  • durch die für Integration und Teilhabe zuständigen Ministerien der Länder Niedersachsen und Rheinland-Pfalz
  • durch die Stadt Ludwigshafen


Inhalte/Schwerpunkte:

Das Projekt unterstützt Kommunalverwaltungen in Niedersachsen und Rheinland-Pfalz bei der bedarfsgerechten Ausgestaltung ihres kommunalen Integrationsmanagements. Standorte sind zurzeit die Städte Ludwigshafen und Salzgitter sowie die Landkreise Cuxhaven, Hildesheim und Rotenburg (Wümme). Auf der Basis einer Bestandsaufnahme und einem partizipativ erarbeiteten Handlungskonzept werden dort Strukturen und Verfahrensabläufe entwickelt, die die verwaltungsinterne Koordination und Organisation kommunaler Integrationsaufgaben und die Abstimmung mit externen Akteuren der Integrationsarbeit verbessern. Angestrebt wird ferner eine stärkere Einbeziehung von Migrant:innenenorganisationen. Zudem werden Bausteine für eine kommunale Vielfaltsstrategie erarbeitet. Das Projekt leistet so einen Beitrag, dass Maßnahmen zur Verbesserung der Teilhabe von insbesondere neu zugewanderten Menschen an den verschiedenen Bereichen der Daseinsvorsorge noch bedarfsorientierter und wirksamer umgesetzt werden.

In interkommunalen Peer-to-Peer-Lernformaten haben die Partnerkommunen Gelegenheit, sich über die jeweils umgesetzten Konzepte auszutauschen sowie Anregungen für den eigenen Veränderungsprozess und Lösungsmöglichkeiten zu eingebrachten Problemstellungen zu erhalten.

Darüber hinaus werden Fachforen zur Vertiefung von Schwerpunktthemen durchgeführt, an denen Fach- und Führungskräfte aus allen interessierten Kommunen in Niedersachsen und Rheinland-Pfalz teilnehmen können.