Servicestelle junge Geflüchtete - Förderung von Integration und Teilhabe

Laufzeit: 07/2018 – 06/2020

Reichweite: Rheinland-Pfalz und Saarland

Zuwendungsgeber:

Das Projekt wird kofinanziert aus dem Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) der Europäischen Union und unterstützt durch das Ministerium für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz Rheinland-Pfalz. 

Inhalte/Schwerpunkte:

Unter den Menschen, die in den letzten Jahren auf der Suche nach Schutz und neuen Lebensperspektiven nach Deutschland kamen, sind vielfach junge Menschen im Alter von 15 bis 25 Jahren, die allein oder mit ihren Familien und Verwandten einreisten. Ein Teil dieser jungen Menschen wird im Rahmen der Angebote der Kinder- und Jugendhilfe betreut und steht ab dem ersten Tag ihrer Ankunft in Deutschland vor den Herausforderungen einer jugendbezogenen wie auch fluchtspezifischen Übergangsphase.
Die Integration junger Geflüchteter und damit die Ermöglichung von Teilhabe, Chancengleichheit sowie die Entwicklung hin zu demokratiefähigen und eigenverantwortlichen Persönlichkeiten ist eine gesamtgesellschaftliche und (fach-)politische Daueraufgabe. Dafür gilt es neben der Jugendhilfe auch die weiteren Akteure, die in der Übergangsgestaltung junger Menschen relevant werden, einzubinden. Um die entsprechenden Strukturen und damit die Grundlagen sowie Voraussetzungen für eine nachhaltige Integration gemeinsam adäquat zu gestalten, braucht es empirisches Wissen über Übergangsverläufe und Bedarfe junger Geflüchteter, rechtskreisübergreifende Konzepte, ein gesamtgesellschaftliches Bewusstsein und den politischen Willen auf kommunaler Ebene und Landesebene.

Hier setzt die Servicestelle junge Geflüchtete – Förderung von Integration und Teilhabe an. Aufbauend auf die in den vergangenen Jahren geleistete Arbeit der Servicestelle unbegleitete minderjährige Flüchtlinge schafft sie mit einem breiten Aufgabenspektrum ein Angebot an Beratungs- und Qualifizierungsleistungen, aber auch empirische Bausteine zur Wissenserweiterung rund um die Unterstützung von Übergängen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Fluchthintergrund. Ziel ist es, einen Beitrag zur gemeinsamen fachlichen und strukturellen Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendhilfe in Hinblick auf die Zielgruppe der jungen Geflüchteten im Übergang zu leisten.

Die Angebote richten sich schwerpunktmäßig an rheinland-pfälzische und saarländische Jugendämter, Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe und Vormünder. Darüber hinaus werden weitere Kooperationspartner im Rahmen der Übergangsgestaltung wie Arbeitsagenturen, Jobcenter, Schulen, Jugendmigrationsdienste, Ausländerbehörden und Ehrenamtliche angesprochen.

 

 

www.servicestelle-junge-gefluechtete.de