Projektbeschreibung
Im Fokus der Evaluation steht die Einführung eines für die Kinder- und Jugendhilfe spezialisierten Sicherheitsdienstes, das so genannte Deeskalationsteam. Das Deeskalationsteam ist in Ergänzung zu den pädagogischen Fachkräften 24/7 in der D.I.N.O-Inobhutnahmegruppe anwesend. Auftrag des Deeskaltionsteams ist es, (körperliche) Eskalationen zu verhindern, bevor diese entstehen oder eben schnellstmöglich und mit geringstmöglichem Schaden für alle Beteiligten zu beenden. Zielsetzung ist, immer das mildeste geeignete Mittel zur Deeskalation zu nutzen.
Fragestellungen der Evaluation sind, inwiefern die Sicherheit für die jungen Menschen sowie die Mitarbeitenden in der Inobhutnahmegruppe durch das Deeskalationsteam erhöht werden kann und die Interventionen verhältnismäßig sind. Darüber hinaus gilt es, Aus- und Nebenwirkungen für den pädagogischen Prozess und Alltag zu eruieren sowie Rollen und Aufgaben zu reflektieren.
Methodisch wird die Evaluation über prozessbegleitende Workshops, die Auswertung der Eskalationsdokumentationen des Deeskalationsteams sowie über Interviews und Gruppendiskussionen mit jungen Menschen sowie mit Mitarbeitenden der Inobhutnahmegruppe und des Deeskalationsteams umgesetzt.