Dialogprozess: In die Zukunft der Kinder, Jugendlichen und Familien investieren
Die Kinder- und Jugendhilfe stellt heute von den Frühen Hilfen, über die Kindertagestätten bis hin zum Kinderschutz die größte soziale Infrastrukturleistung in unserer Gesellschaft für alle jungen Menschen und Familien dar. Wenn aber über Investitionen in die Infrastrukturen unserer Gesellschaft gesprochen wird, wird vor allem über Brücken, Straßen etc. diskutiert oder die Bildungseinrichtungen genannt.
Bisher wird die Infrastruktur der Kinder- und Jugendhilfe, die im Koalitionsvertrag der Bundesregierung zwar in unterschiedlichen Einzelperspektiven angesprochen wird, zu wenig beachtet. Dabei ist sie weit mehr als nur ein ergänzendes System zur Schule oder Familie. Mit unserem Aufruf zur finanziellen Sicherung der Kinder- und Jugendhilfe sowie einem darauf folgenden Dialogprozess möchten wir dies verändern!
JuNast - Jugendengagement für Nachhaltigkeit stärken durch Dialog und transformatives Lernen
Obwohl die Angst vor Umweltverschmutzung und Klimawandel laut aktuellen Jugendstudien eine der größten Sorgen von Jugendlichen über alle Milieus hinweg darstellt, sind es überwiegend sogenannte „idealistische“ Jugendliche und junge Erwachsene, die sich zu den Themen des Umwelt- und Klimaschutzes engagieren. Junge Menschen aus anderen sozialen Milieus hingegen fehlt es oftmals an Anknüpfungspunkten zu ihren jeweiligen Lebenswelten, sodass sie sich weitaus weniger häufig zu diesen Themen beteiligen.
Umsetzung GaFöG - Gesetz zur ganztägigen Förderung von Kindern im Grundschulalter
Das am 12. Oktober 2021 in Kraft getretene Ganztagsförderungsgesetz (GaFöG) hat das Ziel, die Qualität der Ganztagsbetreuung an Grundschulen zu verbessern und einen Rechtsanspruch ab dem Schuljahr 2026/2027 (beginnend mit Klassenstufe 1) auf eine ganztägige Betreuung (8 Std./Tag) für alle Grundschulkinder in Deutschland einzuführen. Konkret sollen die Betreuungszeiten ausgeweitet, die Bildungs- und Betreuungsangebote verbessert und der Ausbau der Ganztagsplätze gefördert werden.
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Konzeptentwicklung und Durchführung von lokalen Analysen zum Sicherheits- und Präventionsgefüge im Bereich der Kriminalprävention
Mit dem Konzept „Initiative Sicherheitsgefühl in Kommunen stärken“ (InSiKo) hat die Leitstelle Kriminalprävention ein Maßnahmenbündel zur Stärkung der kommunalen Kriminalprävention erarbeitet. Das Konzept InSiKo sieht vor, dass kriminalpräventiven Maßnahmen immer eine Untersuchung der Sicherheitslage, des Sicherheitsgefühls und der präventiven Angebote vor Ort vorausgehen soll.
NEST – Stärkung und Entlastung von Familien mit pflegebedürftigen Kindern durch Familien-Gesundheits-Partner in regionalen Netzwerk-Strukturen
Familien mit gesundheitlich stark beeinträchtigten Kindern sind großen emotionalen, sozialen, ökonomischen und zeitlichen Belastungen ausgesetzt. Dies führt häufig zu weiteren gesundheitlichen, sozialen und wirtschaftlichen Risiken und damit zu einer schlechten Lebens- und Versorgungssituation der betroffenen Familien.
Evaluation des Gesundheitsnetzwerks Bad Kreuznach
Die Lokale Integrierte Ländliche Entwicklungsstrategie (LILE) Soonwald-Nahe hat sich zum Ziel gesetzt, den Bereich Soonwald-Nahe als Gesundheitsregion in Rheinland-Pfalz zu etablieren. Zur Realisierung dieser Zielsetzung will der Landkreis Bad Kreuznach die relevanten Akteure in seinem Einzugsbereich miteinander vernetzen, das bestehende Gesundheitsangebot gebündelt darstellen und so für Bürger*innen wie Patient*innen besser sichtbar machen.
Prozessbegleitung zur Umsetzung der Sozialraumstrategie im Ortenaukreis ✓
Der Ortenaukreis hat sich zum Ziel gesetzt, das Fachkonzept Sozialraumorientierung nach Wolfgang Hinte im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe umzusetzen. Hierzu wurde ein Rahmenkonzept erarbeitet, das mit der Politik sowie den beteiligten Akteur*innen in den 51 kreisangehörigen Kommunen abgestimmt und 2021 im JHA beschlossen wurde.
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Analyse zur Umsetzung der Istanbul-Konvention in RLP ✓
Im Auftrag des Ministeriums für Familie, Frauen, Kultur und Integration Rheinland-Pfalz analysiert das ism den Stand der Umsetzung des Übereinkommens zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häusliche Gewalt des Europarats (Istanbul-Konvention) in Rheinland-Pfalz. Mit Hilfe der Analyse werden Handlungserfordernisse in Form von Empfehlungen abgeleitet.
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Studie zur Bedarfseinschätzung ✓
bezogen auf ein Leuchtturmhaus für die bedarfsgerechte Unterstützung chronisch schwer, unheilbar oder lebensverkürzend erkrankter junger Menschen und ihrer Familien gemäß dem Motto:
„Inklusion ermöglichen! Selbstbestimmtes Leben ermöglichen“.
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Begleitung und Unterstützung des Vereins Die LeckerEntdecker e.V. ✓
Der 2014 gegründete Verein „Die LeckerEntdecker e.V.“ hat es sich zum Ziel gesetzt, neue Kooperationsmodelle zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft zu entwickeln, um das Ernährungswissen und gesunde Lebensstile zu stärken.
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Durchführung von „Nachmittagsgesprächen“ im Vorfeld der Stuttgarter Armutskonferenz ✓
Im Rahmen der inhaltlichen Vorbereitung auf die Stuttgarter Armutskonferenz werden partizipative Veranstaltungen in zwei ausgewählten Stadtbezirken durchgeführt.
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